Meine Motivation

Da ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin, ist meine Liebe zu den Tieren schon immer groß gewesen. Als ich 12 Jahre alt war, retteten meine Eltern zwei Haflinger-Stuten aus sehr schlechter Haltung. Sie hatten 4 schöne Jahre bei uns, bis wir sie auf Grund der vielen Folgeerkrankungen, durch die jahrelange schlechte Haltung und Fütterung, gehen lassen mussten. Die jüngere der beiden Stuten, wurde schon als Jährling vernachlässigt und hatte jetzt, wo ich die alten Bilder anschaue, furchtbare Hufe. Leider kam weder der Tierarzt noch alternative Mediziner auf die Idee, dass der schiefe Gang und die Rücken- und Beinprobleme von den Hufen kommen könnten. Ich bin mir sicher, dass sie heute noch Leben würde, wären alternative Bearbeitungsmethoden verbreiteter gewesen.

 

Vor fast 15 Jahren durfte dann meine Haflinger-Stute Mona bei uns einziehen. Gesellschaft hat sie inzwischen von Asmir, einem Araber-Haflinger und Nori, einem Shetland-Pony. 


 Vor einigen Jahren wurde ich, auf Grund einer Hufrehe, "vor die Wahl gestellt" Mona gehen zu lassen oder nicht. Ich entschied mich gegen das Einschläfern. Ich verbrachte Stunden im Internet, um mich über Hufrehe zu informieren. Der Tierarzt sah Mona als "nicht heilbar" an. Und ich kam schlussendlich wieder zur Huforthopädie.

"Meine" Huforthopädin, Susanne Vraetz aus Freiburg, kümmerte sich dann absofort um mein "Rehlein" und es vergingen keine 2 Monate, da lief Mona wieder fast lahmfrei. Das Fallbeispiel dazu findet man übrigens auf Susannes Homepage www.fitte-hufe.de

Mona ist schon lange wieder topfit und absolut beschwerdefrei und barhuf reitbar

 

Es vergingen nochmal 2 Jahre und ein längerer Auslandsaufenthalt auf verschiedenen Ranches in Kanada, bis ich dann selbst beschloss die Ausbildung zur Huforthopädin beim Deutschen Institut für Huforthopädie (DifHo) zu beginnen. 2015 habe ich diese dann erfolgreich abgeschlossen und bin seither als Hufpflegerinnen im Kinzigtal und Umgebung unterwegs.